Ökodörfer als Innovationszentren für eine zukunftsfähige Industriegesellschaft?

 

Gedankliche Einführung für den
Experten-Roundtable „Zwischen Ökodorf-Gemeinschaft und isoliertem Leben in der Stadt“
am 26. Juli 2013

von Julio Lambing
in Zusammenarbeit mit Katalin Kuse

Angesichts der großen ökologischen Krisen ist ein umfassender Umbau unserer Industriegesellschaft nötig. Laut dem International Panel for Climate Change (IPCC) – der höchsten wissenschaftlichen Autorität bezüglich der Erforschung des Klimawandels – verlangt allein die Eindämmung der Klimaerwärmung auf 2°C, dass die Industrieländer ihre Emissionen bis 2050 um bis zu 95% mindern. Dies wird eine andere Welt als die jetzige sein. Die Industrieländer sind mit weiteren tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert: dem demographischen Wandel, zunehmend individualisierten Lebensstilen, dem Zerfall des Modells „Kleinfamilie“ und einer steigenden Einkommensungleichheit. Soziale Sicherungssysteme für Gesundheit, Pflege und Rente werden wahrscheinlich ihre Aufgaben in Zukunft nicht mehr in umfassendem Maße erfüllen. All das wird neben neuen Produktionsformen und neuen Wirtschaftsformen auch neue Lebensstile notwendig machen.

Der beabsichtigte oder erzwungene Wandel von Lebensstilen birgt großes gesellschaftliches Konfliktpotential. In der Öffentlichkeit wird ein nachhaltig orientierter Lebenswandel oft als Verzicht, Einschränkung und als Verlust von Wohlstand und Lebensqualität wahrgenommen. In der Populärkultur ist der „spaßbefreite“ Ökolebensstil beliebtes Angriffsziel. Populistische Polemiken greifen entsprechende Klischees gerne auf. Beides hinterlässt im Alltagsbewusstsein deutliche Spuren. Entsprechend wird in Medien gerne thematisiert, inwieweit ein Lebensstilwandel zu mehr Nachhaltigkeit überhaupt wünschenswert und durchsetzbar ist. Die Wirtschaftskrise und die öffentliche Forderung, dass nun Umweltschutz zugunsten des Wirtschaftswachstums zurückstehen muss, geben dieser Ansicht weitere Nahrung.

Nicht nur in der aktuellen Diskussion zur ökologischen Gestaltung der Stromversorgung und der Landwirtschaft wird zudem Umweltschutz als zu teuer für einkommensschwache Bevölkerungsschichten gebrandmarkt. Der Einsatz und Kauf von Produkten und Dienstleistungen mit hohem Nachhaltigkeitseffekt gilt als Statussymbol: „Wer reich ist, kauft im Ökoladen und leistet sich eine Solaranlage – wer arm ist, kauft bei Aldi.“ Oder wie es eine wissenschaftliche Studie des Umweltbundesamtes formuliert: „Es zeigt sich in der Tat, dass sich Menschen vor allem aus den Milieus der Etablierten, Konservativen und Postmateriellen beim Einkauf stärker an ökologischen und sozialen Kriterien orientieren als die Milieus am ökonomischen und soziokulturellen Rand der Gesellschaft, vor allem Hedonisten und Konsum-Materialisten, aber auch Experimentalisten.“ (1)

Andererseits hat die Wirtschaftskrise die Zweifel daran verstärkt, das immerwährendes Wirtschaftswachstum möglich und unsere Wirtschaftsstruktur zukunftsfähig ist. Es gibt Hinweise, dass schon seit Jahrzehnten ein Wirtschaftswachstum in den westlichen Industrieländer real nicht mehr stattfindet oder in nennenswerter Weise stattfinden kann; ebenso, das Inflation, Armutsverbreitung sowie Arbeitslosenquote wesentlich größer sind als etablierte Indikatoren anzeigen (2). Wachstumskritiker machen deshalb das Konzept der „Suffizienz“ (Genügsamkeit) stark. Damit ist gemeint, dass breite Teile der Bevölkerung auf Wohlstandsgüter und Konsum verzichten, ob nun aus Einsicht in die ökologische Notwendigkeit oder als Reaktion auf ökonomische Zwänge.

Solange der individuelle Leidensdruck nicht sonderlich hoch ist, wird sich ein suffizienter Lebensstil nur dann gezielt verbreiten, wenn alternative Lebensweisen erstens als reale Option bekannt sind und zweitens als attraktiv gelten. Letzteres bedeutet, dass sie allgemeine Vorstellungen eines guten Lebens erfüllen müssen: Wohlbefinden, Glück, Gesundheit, Reichhaltigkeit, Zeitsouveränität, Freiheit. Solche ganzheitlichen Lebensweisen lassen sich nicht durch Fachleute per „Social Engineering“ erfinden und sind nur sehr begrenzt durch gesetzliche Vorgaben durchsetzbar. Sie müssen erstens in vorhandenen Lebensweisen ihren Ausgangspunkt finden und zweitens durch geeignete gesellschaftliche „Transmissionsriemen“ eine Chance auf Verbreitung haben.

Wer gestaltet neue Lebensstile?

Dennoch stellt sich die Frage, wer diejenigen sind, die die neuen Lebensstile und entsprechende Mechanismen zu ihrer Pflege verbreiten. Denn gezielte Lebensstilveränderungen verlangen eingeübte soziale Feedback-Schleifen, wechselseitige Rechenschaftspflicht und ein gemeinsam erarbeitetes Set an Fertigkeiten und Gewohnheiten. Der französische Sozialtheoretiker Michel Foucault hat für die modernen Industrieländer beschrieben, wie im Laufe von drei Jahrhunderten ein ganzes Set an Institutionen entwickelt wurde, um Menschen in gesellschaftlich wünschenswerte Verhaltensweisen einzuüben: Volksschulen, Fabriken, Besserungsanstalten, Militär, Krankenhauswesen, Programme zur Sexualhygiene usw. Es ging darum, Krankheiten und Seuchen zu minimieren, Arbeitsmoral und Leistungsfähigkeit zu steigern, grundlegende Fähigkeiten zu trainieren, Kriminalität zurück zu drängen, die sexuelle Fortpflanzungsrate zu steuern (3). Die Objekte dieser Konditionierungen – Bedürftige, Schüler, Soldaten, Kranke, Arbeiter, Gefängnisinsassen – konnten nur selten Einfluss auf die Ziele und Konzeption dieser Konditionierungen nehmen. Fachleute reflektierten und entwickelten zum Wohle der Gesellschaft die Institutionen, Programme und dazugehörigen Wissenssysteme, die entsprechenden Bevölkerungsgruppen wurden ausgebildet.

Lebensstile werden oft durch massenhafte Verbreitung von Technologien ermöglicht. Ein bekanntes Beispiel ist die Lebenskultur von sogenannten „Nerds“, die mit der Welt der Computer, der elektronischen Medien und Online-Plattformen eng verschränkt ist. Fernsehen, Antibaby-Pille, Telefonie oder Automobile haben ebenso massiv Lebensstile verändert. (Ältere Beispiele wären z.B. das Aufkommen von Zentralheizungen, das das romantische und häusliche Lebensgefühl des Bürgertums im 19. Jahrhundert ermöglichte und zugleich im 20. Jahrhundert die Kaffeehaus-Besuche der einkommensschwachen Mitglieder von künstlerischen und literarischen Avantgarden überflüssig machte.) Unternehmen haben in den letzten Jahrhunderten durch Dienstleistungen und Güter, die lebensstilverändernde Technologien nutzen oder verbreiten, massiv zu der Veränderung von Lebensstilen beigetragen. Gerade marktwirtschaftliche Unternehmen taten dies jedoch oft blind, das heißt ohne die Folgen ihrer Angebote auf die Veränderung von Lebensstilen zu reflektieren oder zu beabsichtigen. In den letzten Jahrzehnten haben zudem viele Unternehmen (gemeinsam mit Wissenschaftler_innen und politischen Eliten) die Idee verbreitet, dass vernünftiges Wirtschaften immer auf dem Streben nach Eigennutz und Profit, auf Verkauf und Tausch, Geld und Markt beruhen sollte. Auch wenn jedes Zusammenleben in einer Familie anderes lehrt – kein Kind kauft sein Essen von den Eltern – veränderte diese Ansicht selbst unsere Lebensweisen.

Wenn wir jedoch möchten, dass zukünftige Lebensstile nicht einfach zufälliges Ergebnis von Profitstreben und auch nicht das Ergebnis von Konditionierungen sind, die fachliche Eliten für die Bevölkerung ersinnen, dann dürfen wir eine fundamentale Unterscheidung des preußischen Bildungsreformers Wilhelm von Humboldt nicht vergessen: den Unterschied zwischen Ausbildung und Bildung. Bei der Ausbildung wird Wissen als etwas abgeschlossenes betrachtet, das man vermittelt bekommt und lernt. Bildung verlangt eigenes Erzeugen von Wissen. Das heißt: Man lernt das Forschen und übt das gezielte kritische Nachdenken über das, was man lernt. Letzteres führt notwendigerweise dazu, dass man abstrakteres Denken lernt, also das Einordnen und Systematisieren von Dingen (bzw. Handlungen) und die Benutzung allgemeiner Begriffe. Übertragen auf die Entwicklung von zukunftsfähigen Lebensstilen bedeutet das: Wir brauchen nicht nur für möglichst alle Mitglieder der Gesellschaft eine ‚ökologische Ausbildung‘, also Orte, in denen ökologische Praktiken und Technologien eingeübt werden. Sondern wir brauchen ebenso für möglichst viele Menschen erreichbare Formen der ökologischen Bildung, gemäß der sie selbstbestimmt und immer wieder aufs Neue ökologische Praktiken und den Umgang mit Technologien reflektieren können.

Verbreitung von ökologischen Lebensstilen durch Ökodörfer

Im Zuge eines allgemeinen Erstarkens der Umweltschutzbewegung sind in den letzten 25 Jahren eine Vielzahl an bewusst initiierten Lebensgemeinschaften entstanden, die das Wohnen, Leben und Arbeiten ihrer Bewohner nach ökologischen Zielen ausrichten. Dazu gehören z.B. sogenannte Ökodörfer, Gemeinschaften, Land- oder Stadtkommunen, Co-Housing-Initiativen, Nachbarschafts-Gemeinschaften u.a.. Man kann sie von den historisch überlieferten Gemeinschaften (z.B. Dörfer oder Familien) unterscheiden, in die man hineingeboren wird. Deshalb bezeichnet man sie auch als “intentionale“ (also als bewusst geplante und beabsichtigte) Gemeinschaften. Sie sind unterschiedlich groß (zwischen 10 und 200 Bewohner_innen), unterschiedlich organisiert und es gibt sie sowohl in ländlichen als auch in städtischen Umfeldern. Ihr geistiger Hintergrund ist divers: z.B. christlich, anthroposophisch, tiefen-ökologisch, sozialistisch, anarchistisch und anderes. Die Mehrzahl der Projekte sind jedoch weltanschaulich neutral, allein die Lust an ökologischer Lebensorientierung und einem solidarischen Lebensstil gilt als relevant. Das deutschsprachige Nachschlagewerk „eurotopia“ führt für Deutschland im Jahr 2007 144 Gemeinschaften und für Europa 1723 Gemeinschaften auf (4). Zu den größten und/oder bekanntesten Gemeinschaften gehören in Deutschland unter anderem: die Ufa-Fabrik Berlin, das Ökodorf Siebenlinden, Kommune Niederkaufungen, Lebensgarten Steyerberg, Dorfgemeinschaft Heckenbeck, SSM Mülheim (Köln), Zentrum für experimentelle Lebensgestaltung (ZEGG). Die größten von ihnen, die eigene Siedlungsstruktur haben, werden auch als Ökodörfer bezeichnet.

In vielen Ökodörfern und Gemeinschaften ist Suffizienz ein hohes Ideal. Entsprechend zeichnen sie sich auch oft durch neue Wirtschaftsformen aus. Dies kann darin bestehen, dass sie eine interne Schenkökonomie (anstatt einem marktwirtschaftlichen Verkauf und Tausch) betreiben. Oder dass sie bei teuren Gütern das gemeinschaftliche Teilen und Nutzen dem singulären Besitzen vorziehen. Hinzu kommen Formen umfassender Mitbestimmung und Teilhabe. Oft wird zudem versucht, Leben und Arbeiten an einem Ort zu integrieren. Im Sinne einer gemeingüterbasierten Wirtschaft, wie sie die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom beschreibt, ist vor allem eines für solche Gemeinschaften charakteristisch: eine Selbstorganisation, die nicht von staatlicher Seite angeordnet oder reguliert wird und sich (zumindest teilweise) nicht nach der gängigen Marktlogik richtet.

Ökodörfer und Gemeinschaften versuchen auch bei der Bausubstanz, Energie- und Wassernutzung, dem Verkehr und der Nahrungsversorgung technisch und planerisch ökologisch zu agieren. Die Siedlungsplanung von Ökodörfern z.B. macht den Gemeingutcharakter deutlich: Planungsprozesse werden häufig ehrenamtlich und basisdemokratisch von den Bewohner_innen selbst gestaltet. Es findet eine an den Lebensumständen und gemeinsamen Bedürfnissen orientierte Planung statt. Eine Vielzahl von Wohnformen ist die Folge. Durch Nutzungsmischung entstehen so kurze Wege zwischen Arbeitsort und Kinderbetreuung und Altenpflege oder Wohnort und Freizeit.

Auch das Konsumverhalten ihrer Mitglieder und die bewusste Entwicklung, Einübung und Pflege eines nachhaltigen Lebensstils sind oft wichtig. Technische Erfindungen und soziale Einrichtungen können immer weiter verbessert werden, da eine direkte Rückkopplung zu den Nutzer_innen besteht. Intentionale Gemeinschaften praktizieren zudem zwischenmenschliche Begegnungsformen, die ein hohes Maß an Nähe, Solidarität und Unterstützung ermöglichen. Das gleicht andere Nachteile aus, denn nicht selten sind sie „low income“- und „low budget“-Projekte: Auffällig oft ist das Einkommensniveau ihrer Bewohner_innen eher im unteren Bereich angesiedelt. Die Einrichtungen, Verfahrensweisen und Lösungen, die in solchen Gemeinschaften im Alltag genutzt werden, überwinden diese finanziellen Beschränkungen. Wer in solchen Gemeinschaften wohnt, lebt und arbeitet, hat oft zwar wenig Geld, braucht aber auch in der Regel weniger Geld. Ein Mehr an Nachhaltigkeit ist hier nicht an ein Mehr an Kaufkraft gebunden. Es besteht also eine Chance, dass hier Innovationen zu finden sind, die auch für Bevölkerungsgruppen mit geringem Einkommen ökologische und soziale Lebensweisen ermöglichen.

Ökodörfer und die nachhaltige Wirtschaft

All das macht Ökodörfer als Modell für ein nachhaltiges Leben interessant. Autoren der Gemeinschaftsbewegung wie z.B. Robert Gilman beschreiben „ecovillages as centers of research, demonstration, and training“ für ein nachhaltiges Leben. Sie werden von vielen Gemeinschaftsaktivisten als Samen für zukünftige Siedlungen und Städte begriffen. Sie könnten  auch der Samen für die oben erwähnten Zentren zur Reflexion unserer Lebensstile sein.

Wirtschaften, also der Umgang mit Gütern, bedeutet nicht das Gleiche wie Tausch und Verkauf. Und Wirtschaft ist nicht gleich Unternehmertum. Möglicherweise können Unternehmen  bei der Verbreitung solcher Lebensstile, wie sie in Ökodörfern praktiziert werden, eine wichtige Rolle spielen. Damit ist nicht die systematische kommerzielle Erschließung von Ökodörfern und ein „Ideenklau“ gemeint. Wenn generell gilt, dass Produkte von Unternehmen Lebensstile verändern und stützen können, kann dies auch für die Etablierung nicht kommerzieller Umgangsweisen gelten. So beruhen auch die Entwicklung von Open Source Software, die Artikel bei der Wikipedia oder die neue Öffentlichkeit durch Weblogs weitgehend auf einer Schenkkultur: Für viele Wikipedia-Autoren ist einzig Anerkennung der Lohn. Doch diese Schenkökonomie wird gestützt von Computern, Internetzugängen und Webservern, die derzeit größtenteils von Unternehmen bereitgestellt werden. Gut möglich auch, dass zentrale soziale und technischen Erfindungen von Ökodörfern und Gemeinschaften ganz ohne kommerzielle Vehikel ihren Weg in den Mainstream finden.

_________________

(1) Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (2008): Umweltbewusstsein 2008. Berlin. S. 57 f. Die Studie bezieht sich auf die sogenannten Sinus-Milieus. Damit sind unterschiedliche Gruppen gemeint, mit der das Heidelberger Forschungsinstitut ‚Sinus Sociovision‘ die Bevölkerung einteilt. Die genannten Gruppen „Etablierte“, „Konservative“ und „Postmaterielle“ gehören alle zum oberen Einkommenssegment, „Hedonisten“ und „Konsum-Materialisten“ zur Einkommensunterschicht.

(2) Siehe dazu z.B.: Morgan, Tim (2013): Perfect Storm: Energy, Finance and the End of Growth. London: Tullett Prebon Group Ltd : S. 43 – 58. Oder: Scherhorn, Gerhard (Juli 2010): Die Politik in der Wachstumsfalle. www.wachstumimwandel.at/wp-content/uploads/Scherhorn_2010_Politik-in-der-Wachstumsfalle.pdf

(3) Siehe dazu: Foucault, Michel (2001): In Verteidigung der Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag; S. 37 – 81 u. S. 282 – 310. Beispielhaft für die neuen Konditionierungstechniken sei genannt: Foucault, Michel (1994): Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag; S. 173 – 292.

(4) Einfach Gut Leben e.V (2007): eurotopia-Verzeichnis: Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa. Poppau; S. 6.

 

Die Veranstaltungsreihe „Modelle gelebter Nachhaltigkeit“ ist Bestandteil einer größeren Projekts zum Nachhaltigkeitspotential von Ökodörfern (mehr Infos siehe hier). Es wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) gefördert.

 

Förderung durch das Bundesumweltministerium

Sorry, the comment form is closed at this time.